Hypnose bei Migräne in Zürich

Fakten über Migräne

Migräne ist eine anfallsartig und oft einseitig auftretende Kopfschmerzerkrankung, die sich durch plötzlich und heftig auftretende, oft einseitige Kopfschmerzen verbunden mit Licht- und Lärmempfindlichkeit bemerkbar macht. Diese dauern oftmals zwischen 4 und 72 Stunden an und werden von zusätzlichen Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen und Angstzuständen begleitet. Einige Betroffene haben vorher die migränetypische „Aura“, das bedeutet, ihre Wahrnehmung ist in optischer Hinsicht (Sehstörungen) sehr sensibel gestört. 
Migräne ist eine Art „Gewitter im Gehirn“, bei der sich vom Hinterhauptlappen her die Überregung über das gesamte Gehirn ausbreitet. Viele Betroffene erleben, dass Medikamente allein nicht ausreichen, um wieder mehr Lebensqualität zu gewinnen.

Migräne ist eine neurologische Erkrankung. Bei vielen Betroffenen spielen jedoch langanhaltende, psychisch bedingte Nacken- und Schulterverspannungen eine wichtige Rolle als Auslöser. Ängste, hoher Erfolgsdruck oder Perfektionismus können zu chronischen Muskelverspannungen führen, die Migräneattacken begünstigen. Typisch für psychisch bedingte Nacken- und Schulterverspannungen ist die Therapieresistenz gegen Massagen und Physiotherapie (nach der Massage gibt es nur eine kurzzeitige Besserung, beim nächsten Termin ist wieder alles wie zuvor).

Typische Auslöser für Migräne-Attacken sind:

  • Stress
  • Menstruation
  • Schlafmangel
  • Poststress-Entspannungsphase („Wochenendmigräne“)
  • unregelmässiger Tagesablauf
  • Muskelverspannungen im Kopf-, Hals- und Schulterbereich
  • Wetterschwankungen
  • ernährungsbedingte Faktoren (Alkohol, Koffein-Entzug)
  • Arzneimittel, insbesondere gefässerweiternde Substanzen (Vasodilatatoren)
  • Blitzlicht und flackernde Lichter
  • Reizüberflutungen wie übermässiges Fernsehen oder sogar Lesen
  • Dehydrierung
  • starke körperliche Belastung
  • Nikotin (Aktiv- und Passivrauchen)

Migräne oder Spannungskopfschmerz?

Nicht jeder starke Kopfschmerz ist Migräne. Spannungskopfschmerzen sind meist beidseitig, drückend und eher mittelstark, und sie werden bei Bewegung nicht schlimmer. Migräne dagegen ist oft einseitig, pochend und so heftig, dass Alltag und Arbeit kaum möglich sind. Häufig kommen Übelkeit sowie Licht- und Lärmempfindlichkeit dazu. Beide Formen hängen oft mit Stress und Verspannungen zusammen. Mehr dazu finden Sie unter Hypnose bei Schmerzen.

Was Sie zwischen den Attacken tun können

  • Ein Migränetagebuch führen: So erkennen Sie Ihre persönlichen Auslöser.
  • Einen regelmässigen Rhythmus pflegen: Schlaf, Mahlzeiten und genügend Flüssigkeit.
  • Entspannung regelmässig üben: zum Beispiel mit Autogenem Training.
  • Stress frühzeitig abbauen: nicht erst, wenn die Attacke schon da ist.

Wie hilft die Hypnosetherapie bei Migräne?

Bei Migräne arbeiten wir meist mit einer Kombination aus Hypnoanalyse (wir lösen die Gefühle auf, die die Muskeln ständig anspannen lassen) und symptomorientierter Hypnose (um den Muskeltonus zu verändern und einen gesunden Wechsel aus An- und Entspannung zu bewirken).

Hypnose bei Migräne in Zürich – so begleiten wir Sie

Migräneattacken können den Alltag immer wieder für Stunden oder Tage lahmlegen. Viele Betroffene stellen fest, dass Stress, Anspannung oder Schlafmangel die Anfälle begünstigen. Im ausführlichen Vorgespräch klären wir, wie sich Ihre Migräne zeigt, welche Auslöser Sie beobachten und welche Behandlungen Sie bereits erhalten. In der Hypnose arbeiten wir an diesen Auslösern und unterstützen Sie dabei, tiefer zu entspannen und besser mit den Anfällen umzugehen.

Die Sitzungen finden in unserer Praxis an der Ausstellungsstrasse 114 in 8005 Zürich statt.

Häufig gestellte Fragen

Unserer Erfahrung nach kann Hypnose helfen, Häufigkeit und Intensität der Attacken zu verringern, besonders wenn Stress und Anspannung eine Rolle spielen. Wir lösen die Gefühle auf, die zu dauernder Anspannung führen, und verankern einen gesunden Wechsel von An- und Entspannung.

Nein. Setzen Sie Medikamente bitte nie ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab. Starke oder neu auftretende Kopfschmerzen sollten Sie zudem ärztlich abklären lassen.

Das ist individuell. Häufig sind es drei bis fünf Sitzungen. Die Erstsitzung dauert etwa 2 Stunden, Folgesitzungen in der Regel 1,5 Stunden.

Einige Krankenkassen beteiligen sich über die Zusatzversicherung an einem Teil der Kosten. Bitte klären Sie dies vorgängig direkt mit Ihrer Krankenkasse ab. Unsere aktuellen Tarife finden Sie unter Preise.

Über die Autoren
Taner Mete und Selina Marfurt sind NGH-zertifizierte Hypnosetherapeuten (National Guild of Hypnotists). Gemeinsam führen sie die Praxis Hypnova in Zürich. Mehr über uns

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